„Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean.”

– Isaac Newton – 

Als wir uns im Jahre 2009 mit dem Thema Tattooentfernung erstmals beschäftigt haben fiel uns auf, dass wir zu den relevanten Themen kaum objektive Informationen finden konnten. Die Informationen aus der Presse waren immer sehr oberflächlich und wiederholten meistens Phrasen, die an anderer Stelle ähnlich standen aber kaum hilfreich waren. Überraschender Weise enthielten viele Websites von Ärzten, die Tattooentfernung anboten erschreckend wenig und oft auch falsche Informationen.

Es war für uns daher äußerst aufwendig für diesem Themenkreis seriöse und belastbare Informationen zu erhalten, zumal selbst viele Dermatologen sich in der Tiefe mit diesen Themen nicht befasst haben und daher auch keine fundierten Antworten geben konnten. Bei Ärzten, die sich dem Thema annahmen, stießen wir oft auf kategorische Ablehnung hinsichtlich neuer Methoden der Tattooentfernung vor allem, wenn es sich um Methoden handelte, die nicht vor Ärzten praktiziert wurden. Das war für uns nicht weiter erstaunlich, zumal in diesen Praxen oft alte Lasergeräte standen. Auch die Laserlobby ist hier noch sehr aktiv, denn viele Blog Einträge ähneln sich sehr und sind auffallend positiv und unkritisch gegenüber Laser geschrieben.

Der aufmerksame Leser wird sehr schnell erkennen, dass wir zwar Tattooentfernung ohne Laser vertreten aber dennoch überwiegend Wissenschaftler zu Worte kommen lassen. Die Zeitungsartikel zu verschiedenen Themen aus aller Welt geben einen Eindruck davon, wie diese Themen in anderen Ländern gesehen werden und zeigen Tendenzen auf, dass z.B. einige Themen in deren Ländern bereits viel offener diskutiert werden.

Wir wollen mit unseren Rubriken und Textbeiträgen dazu beitragen, dass sich jede Person das relativ neue Gebiet der Tattooentfernung transparenter und sachlicher selbst erarbeiten kann. Uns ist an Aufklärung in einer bisher intransparenten Branche gelegen, ob dies nun Menschen sind, die sich mit der Entfernung Ihrer Tattoos befassen, mit Journalisten, die sich vor dem Schreiben Ihrer Artikel breiter informieren wollen oder Ärzten, die wissenschaftliche Hintergründe und Quellen suchen.